Projektcontrolling-Software: Projekte mit Tool, Dashboard und Kennzahlen rentabel steuern
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Kurzzusammenfassung
Eine Projektcontrolling-Software hilft Ihnen, Projekte während der Laufzeit zu steuern, statt sie nur zu planen: Wo stehen wir bei den Terminen, wie viel Budget ist verbraucht, wer ist wie ausgelastet und rechnet sich das Projekt am Ende überhaupt? Statt diese Antworten mühsam aus Tabellen, Mails und Stundenzetteln zusammenzusuchen, bündelt gute Software die relevanten Kennzahlen an einem Ort. Projektcontrolling ist dabei kein Zahlenwerk für die Buchhaltung, sondern ein laufendes Frühwarnsystem: Es soll Abweichungen zeigen, solange man noch gegensteuern kann, und nicht erst, wenn das Projekt bereits aus dem Ruder gelaufen ist. Dieser Ratgeber erklärt Definition, Ziele, Aufgaben und Rollen, die wichtigsten Kennzahlen mit Formeln, die gängigen Methoden, die Phasen des Controlling-Regelkreises sowie die Frage, welche Funktionen ein Projektcontrolling-Tool abdecken sollte und worauf Sie bei der Auswahl achten.
Was ist Projektcontrolling?
Projektcontrolling umfasst alle Aufgaben, die dafür sorgen, dass ein Projekt seine Ziele in Bezug auf Zeit, Kosten und Leistung erreicht. Es begleitet ein Projekt von der Planung bis zum Abschluss und vergleicht laufend den geplanten Zustand (Soll) mit dem tatsächlichen (Ist). Aus dieser Soll-Ist-Abweichung ergeben sich Steuerungsentscheidungen. Auch die DIN 69901, die deutsche Norm fürs Projektmanagement, behandelt Controlling nicht als Anhängsel, sondern als festen Teil der Projektsteuerung.
Der häufigste Denkfehler: Controlling mit reiner Kontrolle im Nachhinein zu verwechseln. Gutes Projektcontrolling ist vorausschauend. Es beantwortet nicht nur die Frage, was passiert ist, sondern vor allem, was voraussichtlich passieren wird, wenn alles so weiterläuft. Nur so bleibt genug Zeit, um Termine, Ressourcen oder den Umfang anzupassen.
In der Praxis unterscheidet man grob drei Ebenen:
- Operatives Projektcontrolling: die laufende Steuerung eines einzelnen Projekts nach Terminen, Aufwand und Fortschritt.
- Strategisches Projektcontrolling: die Frage, ob die richtigen Projekte überhaupt verfolgt werden und wie sie zu den Unternehmenszielen passen.
- Multiprojekt-Controlling: der Blick über mehrere Projekte hinweg, etwa auf die Gesamtauslastung des Teams oder konkurrierende Prioritäten.
Die Grundprinzipien sind dabei branchenübergreifend dieselben: Ob IT-Projektcontrolling in Software- und Infrastrukturprojekten, Agenturprojekte oder interne Vorhaben: gesteuert wird immer über den Soll-Ist-Vergleich von Zeit, Kosten und Leistung. Unterschiede zeigen sich vor allem in den Kennzahlen: Im IT-Projektcontrolling spielen etwa Aufwandsschätzungen, Sprint-Fortschritt und die Auslastung des Entwicklungsteams eine größere Rolle, weil Personalaufwand dort der mit Abstand größte Kostenblock ist.
Welche Ziele verfolgt Projektcontrolling?
Hinter den einzelnen Aufgaben stehen ein paar klare Ziele, an denen sich gutes Controlling messen lässt. Sie erklären, warum sich der Aufwand überhaupt lohnt:
- Transparenz schaffen: Alle Beteiligten sehen jederzeit denselben, aktuellen Projektstand, statt sich auf Bauchgefühl oder veraltete Berichte zu verlassen.
- Abweichungen früh erkennen: Termin-, Kosten- und Leistungsabweichungen sollen auffallen, solange Gegensteuern noch günstig und möglich ist.
- Steuerbarkeit sichern: Aus den erkannten Abweichungen werden konkrete Maßnahmen abgeleitet, etwa Umpriorisierung, Nachverhandlung des Umfangs oder Umschichtung von Ressourcen.
- Rentabilität sichern: Gerade bei aufwandsbasierten Projekten macht Controlling die Wirtschaftlichkeit sichtbar, also ob am Ende ein positiver Deckungsbeitrag steht.
- Aus Projekten lernen: Eine saubere Nachkalkulation zum Projektabschluss und festgehaltene Lessons Learned verbessern die Schätzungen für kommende Projekte, statt dieselben Fehler zu wiederholen.
Aufgaben und Rollen im Projektcontrolling
Die Aufgaben im Projektcontrolling lassen sich an vier Dimensionen festmachen, die jedes Projekt gleichzeitig betreffen. Für jede gibt es typische Kennzahlen, an denen sich der Zustand ablesen lässt.
Termine und Fortschritt steuern
Hält das Projekt seinen Zeitplan? Zentrale Größen für den Projektfortschritt sind der Fertigstellungsgrad, die Einhaltung von Meilensteinen und der Terminverzug in Tagen. Ein früh erkannter Verzug an einem kritischen Arbeitspaket ist die wichtigste Warnung überhaupt, weil sich Verzögerungen meist nach hinten aufsummieren.
Kosten und Budget steuern
Zur Kostenkontrolle zählen Plankosten gegen Ist-Kosten, verbrauchte gegen geplante Stunden und der noch freie Teil des Projektbudgets. Gerade bei Projekten, die nach Aufwand abgerechnet werden, entscheidet dieser Blick über die Marge.
Leistung und Qualität bewerten
Ein Projekt kann im Zeitplan liegen und trotzdem Geld verbrennen, nämlich dann, wenn der tatsächliche Arbeitsfortschritt hinter dem verbrauchten Aufwand zurückbleibt. Kennzahlen wie der Leistungswert (Earned Value) setzen genau hier an.
Ressourcen und Auslastung steuern
Wer arbeitet an welchem Projekt, und ist das Team über- oder unterlastet? Die Auslastung pro Person und die Verteilung der Kapazität über mehrere Projekte rücken in den Mittelpunkt, sobald mehr als ein Projekt läuft. Überlastung ist eine der häufigsten stillen Ursachen für Terminverzug.
Wer macht das? In kleinen Teams übernimmt oft die Projektleitung das Controlling nebenbei. Mit wachsender Größe verteilen sich die Rollen:
- Projektleitung: verantwortet die operative Steuerung und leitet Maßnahmen aus den Zahlen ab.
- Projektcontrolling: bereitet Daten auf, pflegt Kennzahlen und Berichte und liefert die Entscheidungsgrundlage, ohne selbst zu entscheiden.
- Auftraggeber oder Lenkungskreis: trifft auf Basis der Berichte die übergeordneten Entscheidungen, etwa über Budgetfreigaben.
- Projektmanagement-Office (PMO): bündelt bei mehreren Projekten das Multiprojekt-Controlling und setzt einheitliche Standards.
Die wichtigsten Kennzahlen für Ihr Projektcontrolling-Dashboard
Ein schlankes Set aussagekräftiger Kennzahlen ist im Alltag wertvoller als ein überladenes Dashboard. Diese Größen haben sich bewährt:
| Kennzahl | Aussage und Berechnung |
|---|---|
| Fertigstellungsgrad | Anteil der bereits erbrachten Leistung an der Gesamtleistung. Grundlage für jede Fortschritts- und Leistungsbewertung. |
| Termin- oder Meilensteinverzug | Abweichung zwischen Plan- und Ist-Termin, meist in Tagen. Zeigt Verspätungen früh an. |
| Plankostenabweichung | Ist-Kosten minus Plankosten. Positiv bedeutet Budgetüberschreitung, negativ eine Reserve. |
| Cost Performance Index (CPI) | Leistungswert geteilt durch Ist-Kosten (EV / AC). Werte unter 1 bedeuten, das Projekt ist teurer als geplant. |
| Schedule Performance Index (SPI) | Leistungswert geteilt durch Plankosten (EV / PV). Werte unter 1 bedeuten Rückstand gegenüber dem Zeitplan. |
| Deckungsbeitrag | Erlös des Projekts minus zurechenbare Kosten, bei Aufwandsprojekten meist über Stunden mal Stundensatz gerechnet. Zeigt, ob sich das Projekt wirtschaftlich trägt. |
| Teamauslastung | Verhältnis aus verplanter zu verfügbarer Kapazität. Deckt Über- und Unterlast auf. |
Ein Rechenbeispiel zu CPI und SPI: Laut Plan sollten bis heute Leistungen im Wert von 40.000 € erbracht sein (PV). Tatsächlich fertig ist Arbeit im Wert von 30.000 € (EV), ausgegeben wurden dafür 36.000 € (AC). Der CPI liegt bei 30.000 / 36.000 = 0,83. Jeder ausgegebene Euro bringt nur 83 Cent Gegenwert. Der SPI beträgt 30.000 / 40.000 = 0,75, das Projekt hängt also auch dem Zeitplan hinterher. Wer nur auf die Ausgaben schaut („erst 36.000 von 40.000 verbraucht“), würde beide Probleme übersehen.
Hinweis: Mehr Kennzahlen sind nicht automatisch besser. Drei bis fünf Werte, die wirklich regelmäßig angeschaut werden, wirken mehr als dreißig, die niemand mehr liest. Und jede Kennzahl ist nur so gut wie die Ist-Daten, aus denen sie berechnet wird.
Methoden und Instrumente im Projektcontrolling
Für die einzelnen Aufgaben haben sich bewährte Methoden und Instrumente etabliert. Sie funktionieren unabhängig vom Werkzeug, entfalten ihren Nutzen aber erst, wenn Plan- und Ist-Daten aktuell zusammenkommen.
- Soll-Ist-Vergleich und Abweichungsanalyse: das Grundinstrument. Geplante Werte für Termine, Aufwand und Kosten werden regelmäßig mit den tatsächlichen verglichen, und jede Abweichung wird auf ihre Ursache zurückgeführt.
- Meilenstein-Trendanalyse: zeigt über die Projektlaufzeit, wie sich die erwarteten Meilenstein-Termine verschieben, und macht eine schleichende Verspätung früh sichtbar.
- Earned-Value-Analyse: verknüpft Fortschritt, Zeit und Kosten über die Werte Plankosten (PV), Leistungswert (EV) und Ist-Kosten (AC) und erlaubt einen Forecast, also eine Hochrechnung auf die voraussichtlichen Gesamtkosten.
- Ampel- und Statusberichte: fassen den Projektzustand verdichtet zusammen, oft je Projekt in Grün, Gelb oder Rot, damit die Leitung auf einen Blick sieht, wo Handlungsbedarf besteht.
- Risikoanalyse: bewertet mögliche Störungen nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung, damit Gegenmaßnahmen vorbereitet sind, bevor ein Risiko eintritt.
- Projekt-Dashboard: bündelt die wichtigsten Kennzahlen visuell und aktuell, statt sie in Berichten manuell fortzuschreiben.
Die Phasen im Projektcontrolling: der Regelkreis
Projektcontrolling ist kein einmaliger Akt, sondern ein Regelkreis, der sich über die gesamte Projektlaufzeit immer wiederholt. Vier Schritte greifen dabei ineinander:
- Planung und Zieldefinition: Zu Beginn werden Termine, Aufwände, Kosten und Meilensteine als Sollwerte festgelegt. Ohne saubere Planwerte gibt es später nichts zu vergleichen.
- Erfassung der Ist-Daten: Während der Umsetzung werden geleistete Stunden, Kosten und der Status laufend erfasst, idealerweise dort, wo die Arbeit ohnehin stattfindet.
- Soll-Ist-Vergleich und Analyse: Plan und Ist werden gegenübergestellt, Abweichungen bewertet und ihre Ursachen analysiert.
- Steuerung und Maßnahmen: Aus der Analyse folgen konkrete Eingriffe, die wiederum in eine angepasste Planung münden. Damit beginnt der Kreis von vorn.
Über den gesamten Projektlebenszyklus verschiebt sich der Fokus dabei: In der Initiierungs- und Planungsphase steht das Setzen realistischer Sollwerte im Vordergrund, in der Realisierungsphase die laufende Überwachung und Steuerung, und in der Abschlussphase die Nachkalkulation, aus der Erkenntnisse für künftige Projekte entstehen.
Projektdaten und Auswertung in einem System
Sie möchten Projektzeiten, Status und Auswertung nicht länger über mehrere Tools verteilen? Unusual Suite verbindet Projekte, Zeiterfassung, Dashboards und Abrechnung in einer Plattform, sodass die Daten fürs Controlling ohne Umweg zusammenlaufen.
Jetzt kostenlos testenWelche Funktionen ein Projektcontrolling-Tool abdecken sollte
Statt sich von Funktionslisten beeindrucken zu lassen, lohnt der Blick auf die Fähigkeiten, die ein Projektcontrolling-Tool im Alltag tatsächlich braucht:
Zeit- und Aufwandserfassung im Projektkontext
Ohne verlässliche Ist-Daten bleibt jedes Controlling Schätzung. Deshalb ist eine Projektzeiterfassung, die Stunden direkt am Projekt erfasst, das Fundament. Nur so stehen verbrauchter Aufwand und Kosten überhaupt für Auswertungen bereit.
Projekt-Dashboard und Kennzahlen
Ein Projektcontrolling-Dashboard macht den aktuellen Stand sichtbar, ohne dass jemand Berichte von Hand pflegt. Wichtig ist, dass sich die angezeigten Kennzahlen konfigurieren lassen, denn eine Agentur schaut auf andere Werte als das IT-Projektcontrolling eines Softwareteams.
Termin- und Statusverfolgung
Aufgaben, Meilensteine und Projektphasen müssen sich abbilden und im Status verfolgen lassen. Ansichten wie Kanban oder eine Projektübersicht zeigen auf einen Blick, was offen, in Arbeit oder erledigt ist.
Auswertungen und Berichte
Eine gute Software erzeugt aus den vorhandenen Daten Berichte auf Knopfdruck, statt sie in ein weiteres Tool exportieren zu müssen. Filter- und Sortierfunktionen auf den Rohdaten sind dabei oft nützlicher als starre Standardreports.
Anbindung an die Abrechnung
Bei aufwandsbasierten Projekten schließt sich der Kreis erst, wenn erfasste Stunden ohne Umweg in die Rechnungsstellung fließen. Dann ist nicht nur der Aufwand sichtbar, sondern auch, welcher Teil davon bereits abgerechnet ist.
Historie und Nachvollziehbarkeit
Wer hat wann was geändert? Eine lückenlose Änderungshistorie schafft Verbindlichkeit und hilft, aus abgeschlossenen Projekten für die nächste Planung zu lernen.
Excel oder Projektcontrolling-Software: Wann sich der Umstieg lohnt
Eine Excel-Vorlage fürs Projektcontrolling ist schnell erstellt und für ein einzelnes Projekt oft völlig ausreichend. Kritisch wird es, sobald mehrere Projekte parallel laufen, mehrere Personen dieselbe Datei pflegen oder die Zahlen aktuell sein sollen, ohne dass jemand sie manuell nachträgt.
Typische Grenzen von Excel im laufenden Betrieb:
- Aktualität: Die Zahlen sind nur so frisch wie der letzte manuelle Eintrag. Zwischen zwei Aktualisierungen steuert man im Blindflug.
- Doppelte Pflege: Stunden werden erst irgendwo erfasst und dann in die Controlling-Tabelle übertragen. Jeder Übertrag ist eine Fehlerquelle.
- Versionschaos: Sobald mehrere Personen dieselbe Datei bearbeiten, entstehen konkurrierende Stände.
- Kein Gesamtblick: Über mehrere Projekte hinweg auszuwerten, wird in Einzeltabellen schnell unübersichtlich.
Der Umstieg auf eine Projektcontrolling-Software lohnt sich vor allem dann, wenn die Daten ohnehin schon im System entstehen, etwa weil Zeiten dort erfasst und Projekte dort geführt werden. Dann liefert das Controlling seine Kennzahlen quasi als Nebenprodukt, ohne zusätzliche Tabellenpflege.
Projektcontrolling-Tool auswählen: Worauf Sie achten sollten
Wenn die grundlegenden Funktionen feststehen, helfen ein paar Kriterien, die passende Lösung zu finden:
- Datenquelle statt Insel: Entstehen die Ist-Daten (Zeiten, Status, Kosten) direkt im System, oder müssen sie erst aus anderen Tools importiert werden? Je näher Erfassung und Auswertung beieinanderliegen, desto verlässlicher das Controlling.
- Konfigurierbare Kennzahlen: Lassen sich Dashboards und Berichte an die eigenen Projekte anpassen, statt starre Vorgaben zu übernehmen?
- Aufwand im Alltag: Ein Controlling-Tool lebt von aktuellen Daten. Je weniger manuelle Pflege es verlangt, desto eher wird es wirklich genutzt.
- Integration mit Projekt und Abrechnung: Deckt die Lösung Projektmanagement und Abrechnung mit ab, oder bleibt sie ein weiteres Einzeltool neben den bestehenden?
- Skalierbarkeit: Wächst die Lösung vom ersten Projekt bis zum Multiprojekt-Betrieb mit, inklusive Rollen und Rechten für ein größeres Team?
- Datenhoheit: Wo liegen die Projektdaten, und gibt es bei sensiblen Projekten die Option, das System auf eigener Infrastruktur zu betreiben?
Hinweis: Ein dediziertes Controlling- oder Business-Intelligence-Werkzeug bietet in der reinen Kennzahlen-Tiefe mehr als eine integrierte Lösung. Für die meisten kleinen und mittleren Teams zählt aber weniger die Analyse-Tiefe als die Frage, ob die Zahlen überhaupt aktuell, vollständig und ohne Doppelaufwand vorliegen.
Praxisbeispiel: Projektcontrolling mit Unusual Suite
Wie das operative Projektcontrolling aus einem System heraus aussieht, zeigt sich am Beispiel von Unusual Suite, einer All-in-One Business Software, die Projekte, Zeiterfassung, Dashboards und Abrechnung verbindet und deshalb auch als Software für Dienstleister im Einsatz ist. Weil die Daten dort ohnehin entstehen, stehen sie ohne Übertrag für Auswertungen bereit:
| Funktion | Was das für Ihr Projektcontrolling bedeutet |
|---|---|
| Projektbezogene Zeiterfassung | Stunden werden immer im Projektkontext erfasst. Die abrechenbaren Stunden je Projekt sind direkt sichtbar und lassen sich per Filter dynamisch auswerten, das Fundament für jede Aufwands- und Kostenbetrachtung. |
| Projektübersicht und Status | Projekte lassen sich als Power-Grid oder Kanban-Board führen, mit konfigurierbaren Phasen. So ist der Fortschritt je Projekt jederzeit sichtbar, ohne separaten Statusbericht. |
| Dashboards mit Kennzahlen | Konfigurierbare Dashboards bündeln laufende und vergangene Projekte sowie allgemeine Geschäftskennzahlen in Widgets, die sich frei anordnen und speichern lassen. |
| Berichte aus den Rohdaten | Aus einer Power-Grid-Ansicht lässt sich ein Bericht erstellen. In der Zeiterfassung stehen die Stunden je Projekt zusätzlich als PDF-Bericht und als Excel-Export bereit. |
| Von der Zeit zur Rechnung | Erfasste Projektzeiten lassen sich automatisch in Rechnungspositionen überführen, je Projekt mit Zeitraum und Rundungsverfahren. So wandert der Aufwand ohne Abtippen in die Rechnung. |
| Historie und Datenhoheit | Änderungen an Projekten werden mit Benutzer und Zeitpunkt protokolliert. Neben dem Betrieb im Browser ist mit Pro-Abonnement auch eine On-Premises-Installation auf eigener Infrastruktur möglich. |
Ehrliche Einordnung: Unusual Suite ist eine integrierte Business-Software, kein spezialisiertes Controlling- oder BI-System. Klassische Instrumente wie eine automatische Earned-Value-Berechnung, eine formale Budget-Planung mit Soll-Ist-Prognose, ein Projektstrukturplan, ein Gantt-Diagramm oder eine dedizierte Kapazitätsplanung bringt Unusual Suite nicht als fertige Controlling-Module mit. Die Stärke liegt darin, die operativen Ist-Daten (erfasste Zeiten, Projektstatus, abrechenbare Beträge) verlässlich und aktuell an einem Ort bereitzustellen und in Dashboards und Berichten sichtbar zu machen. Wer eine tiefe finanzielle Controlling-Analyse braucht, kombiniert diese Datenbasis sinnvoll mit einem spezialisierten Werkzeug.
Fazit: Die passende Projektcontrolling-Software finden
Gutes Projektcontrolling steht und fällt nicht mit der Zahl der Kennzahlen, sondern mit der Qualität der Datenbasis. Wenn Termine, Aufwand und Kosten aktuell und an einem Ort vorliegen, liefern selbst wenige Kennzahlen ein verlässliches Frühwarnsystem. Liegen die Daten dagegen verstreut in Tabellen und Einzeltools, hilft auch das schönste Dashboard nicht.
Für viele kleine und mittlere Teams ist deshalb nicht das analytisch tiefste Controlling-Tool die beste Wahl, sondern eine Lösung, in der die Projektdaten von selbst anfallen und die Auswertung gleich mitbringt. Wer dagegen komplexe finanzielle Analysen und Prognosen braucht, kombiniert diese Datenbasis mit einem spezialisierten Werkzeug.
Integrierte Plattformen wie Unusual Suite zeigen, wie der operative Teil aussehen kann: Projekte, Zeiterfassung, Dashboards und Abrechnung greifen ineinander, statt in getrennten Programmen gepflegt zu werden. Entscheidend ist am Ende, dass die Zahlen stimmen und rechtzeitig sichtbar sind, nicht wie viele Auswertungen theoretisch möglich wären.
Projekte steuern,
ohne Daten zusammenzusuchen.
Unusual Suite vereint Projekte, Zeiterfassung, Dashboards und Abrechnung in einer Plattform, dauerhaft kostenlos für eine Person und 90 Tage kostenlos im Team testbar. Unusual Suite ist ein Produkt der Unusual Software GmbH, die diesen Blog veröffentlicht.
Jetzt kostenlos testenFAQ zu Projektcontrolling-Software
Eine Projektcontrolling-Software unterstützt die laufende Steuerung von Projekten nach Zeit, Kosten und Leistung. Sie erfasst oder bündelt Ist-Daten wie geleistete Stunden und Projektstatus, vergleicht sie mit der Planung und macht Abweichungen über Dashboards und Berichte sichtbar, damit man frühzeitig gegensteuern kann.
Zu den Aufgaben gehören die Überwachung von Terminen und Fortschritt, die Kontrolle von Kosten und Budget, die Bewertung der erbrachten Leistung sowie die Steuerung von Ressourcen und Auslastung. Über allem steht der laufende Soll-Ist-Vergleich, aus dem sich Steuerungsentscheidungen ableiten.
Typische Kennzahlen sind der Fertigstellungsgrad, der Terminverzug, die Plan- gegen die Ist-Kosten, der Cost Performance Index (CPI) und der Schedule Performance Index (SPI) aus der Earned-Value-Analyse, der Deckungsbeitrag und die Teamauslastung. In der Praxis ist ein schlankes Set aus wenigen, regelmäßig genutzten Kennzahlen wertvoller als ein überladenes Dashboard.
Zu den gängigen Methoden zählen der Soll-Ist-Vergleich, die Meilenstein-Trendanalyse, die Earned-Value-Analyse, Ampel- und Statusberichte sowie die Risikoanalyse. Ergänzt werden sie meist durch ein Projekt-Dashboard, das die Kennzahlen aktuell und visuell zusammenführt.
Projektcontrolling läuft als Regelkreis in vier wiederkehrenden Schritten: Planung und Zieldefinition, Erfassung der Ist-Daten, Soll-Ist-Vergleich mit Analyse sowie Steuerung und Maßnahmen. Über den Projektverlauf verschiebt sich der Schwerpunkt von der Planung in der Anfangsphase über die Überwachung in der Realisierung bis zur Nachkalkulation im Abschluss.
IT-Projektcontrolling ist die Anwendung des Projektcontrollings auf IT-Vorhaben wie Software-Entwicklung oder Infrastrukturprojekte. Der Regelkreis aus Planung, Ist-Erfassung, Soll-Ist-Vergleich und Steuerung bleibt derselbe; im Fokus stehen aber Personalaufwände, Aufwandsschätzungen und die Auslastung des Teams, weil Arbeitszeit in IT-Projekten den Großteil der Kosten ausmacht. Eine projektbezogene Zeiterfassung ist deshalb die wichtigste Datenquelle.
Für ein einzelnes, überschaubares Projekt kann eine Excel-Vorlage genügen. Sobald mehrere Projekte parallel laufen, mehrere Personen dieselbe Datei pflegen oder die Zahlen aktuell sein sollen, stoßen Tabellen an Grenzen: doppelte Pflege, veraltete Stände und Versionschaos. Dann lohnt sich eine Software, in der die Daten ohnehin entstehen.
Nein. Unusual Suite ist eine integrierte Business-Software, die Projekte, Zeiterfassung, Dashboards und Abrechnung verbindet und damit die operative Datenbasis fürs Projektcontrolling liefert. Klassische Controlling-Instrumente wie automatische Earned-Value-Berechnung oder formale Budget-Prognosen bringt sie nicht als eigene Module mit. Für tiefe finanzielle Analysen lässt sich diese Datenbasis mit einem spezialisierten Tool kombinieren.